Die 2016 auf nationaler Ebene als „spontane“ Studentenbewegung erschienene „Operation Libero“ (OP), die vorgab sich für Menschenrechte und offene Grenzen einzusetzen, hat ihre Maske fallen gelassen. Wer heute auf ihre Webseite geht, findet ihr zentrales Anliegen: „Aufruf für ein Rahmenabkommen“. Dazu hat OP eine Front von 41 Politikern (wandelwahl.ch) gebildet, die sich verpflichtet haben, sich für das Rahmenabkommen einzusetzen. Sie erhalten für ihr Engagement Wahlkampfunterstützung von CHF 1,5 Millionen von OP (tagesanzeiger.ch). „Nach mehrmaligem Nachhaken bestätigt der ehemalige Nationalrat Tim Guldimann (SP), der mit der Operation Libero hinter der Kampagne steht, den Betrag (woz.ch).“ Mit dabei in dieser Pro-EU-Rahmenabkommen-Front sind 41 Nationalratskandidaten aus verschiedenen Parteien, ausser der SVP: „Je sieben aus der SP und den Grünen, sechs von der GLP, neun FDP-Politiker, acht CVPler und vier aus der BDP (tagesanzeiger.ch).“ Wie kommt eine „spontane“ Studentenbewegung dazu, innert kürzester Zeit professionell organisiert zu sein und mit Millionen-Budgets zu operieren? Und dann noch dazu von Anfang an vom Staatsfernsehen wie eine grosse nationale Partei mit regelmässigen Einladungen in die Arena behandelt zu werden?
Jetzt, da die Maske dieser Gruppierung, die sich gerne als Vertreterin der „zivilen Gesellschaft“ präsentiert, gefallen ist, wird klar: es handelt sich um eine Pro-EU-Polit-Marketing-Agentur. Dann wird auch verständlich, woher deren finanziellen Mittel stammen. Der Behauptung von OP, sie werde nur durch „kleine“ Spenden (crowdfunding) finanziert, widersprechen ihre eigenen publizierten Zahlen. Die Spenden für die Nationalratswahlen werden mit CHF 98’490.30 angegeben (operation-libero.ch). Den Kandidaten wurden aber CHF 1,5 Millionen versprochen. Also muss wohl ein „guter Onkel“ den fehlenden Betrag finanzieren. Über die Identität des „guten Onkels“ wurde viel spekuliert. Es ist jedoch klar, dass es sich um einen EU-freundlichen „Onkel“ handeln dürfte, oder – was noch wahrscheinlicher ist – um verschiedene EU-freundliche „Onkeln“. Namen, die zirkulieren:

«Federführend in der Finanzierung dürfte der windige Kollege Heinz Karrer von der Economiesuisse sein. Im Hintergrund werkelt die FDP mit.» (indsideparadeplatz.ch)

«Hansjörg Wyss zieht im Hintergrund die Fäden. Er hat der Initiative den wichtigen finanziellen Anstoss gegeben und dürfte den Abstimmungskampf mittragen. Wyss sagte aus den fernen USA zu BLICK: «Die Schweiz gehört zur EU.» (blick.ch)

«[…] wurden ihr (Flavia Kleiner) Verstrickungen zum ungarisch-amerikanischen Milliardär George Soros nachgesagt. Dies, weil Kleiner Aktivmitglied des European Council on Foreign Relations (ECFR) ist, den Soros mit seiner Open Society Foundations als Mitglied und Hauptsponsor mit bisher über 2,5 Millionen Euro unterstütze.» (weltwoche.ch)

Die OP behauptet, sie sei weder von Economiesuisse, Wyss oder Soros finanziert

«Honni-soit-qui-mal-y-pense.»

Abschliessend ein treffender bei „insideparadeplatz“ publizierten Kommentar dazu:

«Oh, wie schön, wie makellos perfekt doch diese Operation Libero ist und wie einzigartig für die Schweiz. (insideparadeplatz.ch)

Ja, für die Schweiz schon einzigartig. Jedoch nur eine Kopie des in Europa bereits erfolgreich lancierten Polit-Marketing-Formates. So, wie halt erfolgreiche Sendungen (Deutschland sucht den Superstar, Deutschlands Top Model) einmal entworfen werden und dann europaweit für das jeweilige Land kopiert und ausgestrahlt werden, so wurde die Operation Libero “Swiss Edition” abgekupfert, mit schmucken Girls und Boys bestückt (nach einem streng definierten Anforderungskatalog ausgesucht, nichts dem Zufall überlassend), gebrandet (von Brand, englisch Marke) und lanciert. In Frankreich wurde das Format zum ersten Mal erfolgreich geschaffen. Ebenfalls aus dem Nichts eroberte die “Republik in Bewegung” die Präsidentschaft. Lauter junge, schöne Menschen und ein Grossmami (Brigitte)…

In Spanien wurde das Marketing-Format dann verfeinert. “C” (spanisch für Ciudadanos = Bürger) ins Leben gerufen. Gilt jetzt als die drittgrösste Partei des Landes. Dasselbe in grün (in dem Fall orange). Ein smarter, bildhübscher Junge als Parteiführer, topmodelhafte, intelligente junge Frauen als Parteivorstände: gleiches Format, gleiche Kommunikation, gleiche Inhalte, gleiches Getue wie hierzulande…
In Spanien sind es Grossbanken und der Arbeitgeberverband, welche mit zehnstelligen Summen die “Bewegung” ins Rollen brachte. In Frankreich ebenfalls Grossbanken, welche das grosse Geld reinstecken. Sowohl in Spanien als auch in Frankreich agierte jeweils eine Bank als Sammelbecken für die “Spenden” der anderen Banken (in Spanien Banco Sabadell, in Frankreich Banque Edmond de Rothschild).

Operation Libero, “Swiss Edition”, verfolgt knallhart den Eintritt der Schweiz in die EU sowie sämtliche Anliegen einer “globalisierten” Schweiz. Treffen mit Ex-Präsident Obama, Erklärungen der Presse, dass eine dieser zwei Madis (Co-Präsidentinnen von OP) zu den “einflussreichsten Persönlichkeiten Europas” gehöre (so ein Witz) – hier wird ganz gross aufgetischt von der Globalisierungselite der Welt. Die Bastion Schweiz muss endlich fallen. Das Volk scheint vorerst darauf reinzufallen.» (insideparadeplatz.ch)

Autor: Dr. Pedro Reiser

Hier zum PDF-Newsletter

Kommentare

  1. Die EU wurde als Nationen-übergreifende technische Struktur konzipiert–also ist es klar, dass eine freie Marktwirtschaft mit Einheitswährung ihr Ziel ist. Das Ansinnen Europa zu einer Republik zu formen (Ulrike Guérot: “ Warum Europa eine Republik werden muss!“ trägt den Untertitel „Eine politische Utopie“) und wird nur von der unfreien Marktwirtschaft erzwungen.
    Vielleicht findet sich doch noch eine Mehrheit der Bürger, welche den „Wohlstand“ nicht einzig vom Bruttosozialprodukt definiert.!

  2. Nun ist die Maske also gefallen. Hier geht es um das Gegenteil der vorgegaukelten Zivilgesellschaft. Es handelt sich um eine antidemokratische Kampfmaschine mit dem irreführenden Namen Operation Libero. Ich kann mir gut vorstellen, dass Soros einer der Sponsoren ist. In den USA gilt er als einer der wichtigsten Geldgeber und Unterstützer der Demokraten. Er soll zudem ein regelmässiger Besucher in Brüssel sein. Für sein Ziel von Open Borders investiert er sehr viel Geld. Er operiert mit seinen NGO’s und träumt von einer Welt ohne Staatsgrenzen. Er glaubt, dass damit die totale Völkervermischung und damit die heile Welt entsteht. Die bisher erfolgreiche Schweiz mit ihrem direktdemokratischen System ist ein Fremdkörper, ja eine Antithese zur geplanten grenzenlosen EU. Das soll mit dem Rahmenabkommen so schnell wie möglich geändert werden. Die Operation Libero muss als das bekannt gemacht werden, was sie ist: Operation Open Borders.

    1. Sehr richtig kommentiert. Bitte die UNO und ihr „Handbuch für die Zivilgesellschaft“ nicht vergessen. Und, die meisten der auffälligen Akteure in diesem „Globalisierungstheater“ haben etwas gemeinsam. Sie kommen selber drauf! Der Fernsehsender „BBC TWO“ hat im November 2018 eine Sendung ausgestrahlt zum Thema „Populismus in der Schweiz“ (es war spätabends). Es kamen u. a. auch die Herren Köppel und Blocher und andere in dieser zusammengestellten «Reportage» eines BBC Journalisten zu Wort. Aber auch Flavia Kleiner wurde vor der Kamera interviewt. Sie hat (auf englisch) erklärt, woher der gewählte Name stammt. Wenn sie das selber erklärt, muss man nicht mehr phantasieren, sondern sollte es einfach glauben. Sie erklärte: Wir sind eine Gruppe, die sich zusammengetan hat um sich «gegen die Tyrannei der Mehrheit“ zur Wehr zu setzen. Den Namen hat einer unserer Gründungsmitglieder (ein Mann) ins Spiel gebracht: «Operation Libero».
      Befreiung (von der „tyranny of the majority“)! Auf gut deutsch: Befreiung von der Verfügungsgewalt der demokratischen Mehrheit. Das ist nicht nur undemokratisch, sondern sehr wohl anti-demokratisch. Damit dürften sie auch ein Problem mit dem Faktum haben, dass Demokratie etwas mit (staatlichem) Eigentum und seiner Verwaltung im Interesse der Bürger zu tun hat. Damit liegt diese politische Gruppierung auf Linie mit der angestrebten postnationalen UNO Zivilgesellschaft, die auch von Soros und Macron vorangetrieben wird. Ein Völkervergewaltigungs- und Enteignungsprogramm ist das, nichts anderes. „Unternehmensstruktur“ soll „Nationenstruktur der Völker“ ersetzen. Eine typische NGO, die plötzlich viel Geld hat, aber interessanterweise keine Spendenskandale. Keine Völker, keine Staaten (no borders, no nations). Das ergibt im Ergebnis auch noch «no democracy». Zusammengefasst: «no border, no nation, no democracy». Und vielleicht noch «no civilisation». Es soll nur noch eine einzige friedliche globale UNO-Zivilgesellschaft geben, wo jeder selber entscheiden kann wo er wohnen will. Zentral gesteuert, fast wie in China. Ich bin begeistert. Alle andern offenbar auch, denn niemand tut etwas gegen diese astronomische (und illegale) Selbstzerstörung.

      Übrigens, wie Sie richtig bemerken: Auf der Webseite der deutschen (ex) Justizministerin Katarina Barley findet man sie auf einem Photo mit George Soros (18.11.2018) mit der Erklärung, dass sie zusammen mit ihrem Gast über Europafragen Gespräche führt.

  3. Die Schweiz als Sonderfall!

    Die Schweiz als souveräner Staat, braucht kein „Rahmenabkommen“, insbesondere nicht das Vorliegende! Mit diesem Rahmenabkommen würde die EU legitimiert, die Schweiz «legal» zu erpressen! Diplomatisch tönt das natürlich anders. Die «dynamische» Übernahme von EU-Recht, das wir noch nicht einmal kennen, fördert die Rechtssicherheit für Unternehmen in keinster Weise!

    Welcher Staat, um Himmelsgottswillen, schliesst einen solchen Knebelvertrag ab, die mit der EU, bzw mit den einzelnen EU-Staaten Handel treiben wollen?? Es wird immer wieder gesagt, wegen dem grossen Exportanteil in die EU, müssten wir die „Knechtung“ akzeptieren! Die meisten Leute wissen nicht, dass wir 3/4 des Exportes in die EU, mit unseren Nachbarn, vor allem Süddeutschland und Bayern, und noch mit Grossbritannien machen, und auch aus diesen Ländern sehr viel mehr importieren, als wir dorthin exportieren! Der kleine Rest betrifft die übrigen 23 EU-Staaten.

    Man sollte mal ehrlich zur Bevölkerung sein und nicht immer nur die Lobhudeleien der EU-Turbos, die oftmals verharmlosen, und oft auch falsche «Wahrheiten» formulieren und verbreiten! Dass wir eine partnerschaftliche Beziehung zu Brüssel, bzw zu den 28 Staaten pflegen wollen, versteht sich von selbst! Genau das pflegen wir mit vielen Staaten weltweit, so auch mit EU-Staaten seit Jahrzehnten! Wir sind immerhin einer der wichtigsten Handelspartner der EU! Sowie einer der wichtigsten Investoren in der EU.

    Es ist eine bodenlose Anmassung der EU-Kommission, der Schweiz mit «Ausgleichsmassnahmen» (Strafen) zu drohen, wenn wir nicht gefügig sind! Der momentan geforderte Preis von der EU, ist völlig undiskutabel! 1.5Mio EU-Bürger verdienen ihren guten Lohn in der Schweiz! Jede Strafe, mit der uns Brüssel gefügig machen will, trifft sie auch diese Leute! In der EU halten sich nur ca 430’000 SchweizerInnen auf, wahrscheinlich mehrheitlich für internationale Schweizerfirmen.

    Wir wenden Milliarden auf, damit die EU zum günstigsten Preis, drei kurze, sichere Nord-Süd-Verbindung auf Schiene und Strasse hat! Wir beteiligen uns finanziell sogar bedeutsam an den Kosten des südlichen Bahn-Anschlusses mit Verlade- und Entlade-Terminals, die eigentlich die Italiener schon lange hätten bauen müssen. Beim nördlichen Anschluss wird wahrscheinlich Ähnliches erfolgen. Deutschland, die zur Hauptsache das Sagen in der EU haben, bemühen sich kaum, in nützlicher Zeit, die notwendigen Gleise Karlsruhe – Basel und den Verladebahnhof zu bauen, dank Einsprachen der „Naturschützer“.

    Durch die PFZ erleiden wir jährlich grosse soziale Kosten mit den Ausgesteuerten ü45, zZt weit über 100’000 noch arbeitsfähige Leute, die zum grössten Teil, ihren Job zu Gunsten von jüngeren EU-Bürgern, räumen mussten, die nicht mal mehr in der Arbeitslosenstatistik erscheinen und unsere Behörden dem Volk eine historisch tiefe Arbeitslosigkeit vorgaukeln! Ich frage mich schon, was die EU noch alles von uns will, die von uns immer als „Rosinenpicker“ reden. Vor allem ist auch bedenklich, was unsere «Volksvertreter» unserem Volk noch alles aufbürden wollen?

    Wir beteiligen uns namhaft an den Kosten für den UNO-Sitz in Europa, für das CERN, unterstützen weitere Institutionen wie ESA, IKRK und viele weitere, wir bilden mehr ausländische Studenten aus als eigene, beteiligen uns an internationalen Studien mit namhaften Leuten und namhaften Beträgen, mindestens soviel, wie wir von der EU angeblich bei Horizon2020, „profitieren“! Wir haben eine der höchsten Patentanmeldungen pro Kopf der Bevölkerung, weltweit! Eine der höchsten Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten pro Kopf der Bevölkerung! Eine der höchsten Einbürgerungen pro Kopf der Bevölkerung! Die Liste der Leistungen der Schweiz könnte noch lange erweitert werden.

    Unsere Volksvertreter*Innen hätten haufenweise Argumente, die sie, betreffend der Verhandlungen mit Brüssel, in die Waagschale werfen könnten, um die guten, bisherigen Beziehungen mit europäischen Staaten, anbindungsfrei, weiter zu führen.

    Von den EU-Internen Querelen, Schuldenwirtschaft, Brexit, Demokratiedefizit, Grossspurigkeit, Arroganz usw, wollen wir gar nicht reden! Und einer solchen „Union“ soll sich die Schweiz unterordnen? «God safe Switzerland» Abschliessend: Welcher ausser EU-Staat würde sich auf diese Weise gängeln lassen? USA, China, Indien, weitere….

  4. @urban cueni – Ihre Schlussfolgerung sehe ich gegensätzlich. Einen vermeintlichen Wohlstand, welcher einigen wenigen geldgeilen Politikern zukommt. Das Volk wird nach und nach wie in der BRDDR mit Bürokratie, Steuersanktionen und neuen untauglichen Gesetzen konfrontiert und geknechtet. Die Meinungsfreiheit wird noch mehr beschnitten und Aluha Akbar wird zur Norm! Wenn die SVP sich etwas mehr im Umweltschutz positionieren würde, ich spreche nicht von CO2, dann hätten sie auch eine breitere Unterstützung. Ständig fliegen mir ungefragt Ratings um die Ohren, wo die SVP miserabel abschneidet, was die Abstimmungen in Sachen Tier- und Umweltschutz anbelangt, leider.

  5. «Federführend in der Finanzierung dürfte der windige Kollege Heinz Karrer von der Economiesuisse…»
    Gerade die Economiesuisse kann nicht genug betonen, dass es der Schweiz (=Wirtschaftsbosse!!!!!!!) absolut besser gehen würde bei Einzug in die EU. Dabei geht es der Schweiz jetzt schon absolut besser als jedem EU-Land. Die weltweiten, wirtschaftlichen Beziehungen der Schweiz würden unter der Knute der EU garantiert leiden.
    Nun kommt schon wieder die Frage bei mir auf (ich hab das schon früher in einem EU-No-Brief geschrieben:
    Weshalb kommt Frau Martullo-Blocher, hervorragende Chefin der Ems-Werke und SVP-Nationalrätin auf die Idee, sich in den Vorstand der Economiesuisse wählen zu lassen? Sie sollte eigentlich Kollege Heinz Karrer gut kennen und von seinem „EU-Spielchen“ wissen. Frau Martullo-Blocher meinte allerdings, sie habe sich der Stimme enthalten bei der EU-Kampagne. GENÜGT DAS?! Als SVP-Mitglied wäre für sie auf Biegen und Brechen ein NEIN notwendig gewesen.

  6. Europa ist kein Markenzeichen. Dazu fehlen die klugen Köpfe die in der Lage sind Leistungen und Mehrwertes zu schaffen. Die schweizerische Wirtschaft wird von vielen kleinen und mittelgrossen Unternehmen getragen. Diese werden oft von cleveren, fleissigen unter unternehmerischen Patrons und treuen Mitarbeiter/innen zum Erfolg geführt. Wo hat den Hr. Karrer etwas Nachhaltiges hinterlassen?
    Es fällt auf, dass die Euroturbos selbst nie in mehreren Ländern Europas wirtschaftlich aktiv waren oder im Ausland dort herrschende Meinungen zur Schweiz von Unternehmern aufgenommen haben.
    Mehrheitlich wünschen sich ausländische Unternehmer Verhältnisse wie sie in der Schweiz noch vorzufinden sind. Sozialer Friede, demokratische Verhältnisse vom Betrieb über die Gemeinde, den Kanton bis zur bundesrätlichen Regierung. Und das wollen die Euroturbos alles nicht wahrnehmen und wahrhaben. Warum, weil sie sich bereits in Positionen im Europarlament sehen, wo Ihnen ein Schulterklopfen von Landesvertreter/innen, aus Länder in denen es nicht so rund läuft wie in der Schweiz, sicher ist.
    Kein einziger Euroturbo konntr bis heute aufzeigen wo sich wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile für die Schweiz ergeben würden. Fakten sind gefragt nicht Meinungen.
    Mehr als den Rang 1, den die Schweiz in allen Kategorien inne hat kann uns die Europäische Union nicht bieten. Aber uns mit ins absaufende EU-Boot einbeziehen könnte der EU helfen. Wir würden dabei nur verlieren. Wacht auf Leute, verfolgt mehr was da in Brüssel abgeht und was für immeltraurige Resultate der Verwaltungsmoloch hervorbringt.

  7. Wo nur Beamte oder immer mehr Beamtinnen regieren und fast keine Steuern bezahlen, kann ein Gemeinwesen sich nicht entwickeln. Ich habe damit nicht gesagt, dass die Beamten schlecht sind, sondern dass es in der Politik zu wenig Wirtschaftsführer gibt. In einem Parlament dürfen nicht nur Beamte hocken, denn die leben in einer Fantasiewelt. Wer beendet denn den angeblichen Klimanotstand? Sicher nicht die beamteten Politikern
    .

  8. Der Erfolg von Operation Libero erklärt sich mitunter dadurch, dass sie ein brach liegendes Potential (die Beziehung Schweiz-EU) aufgegriffen hat. Oder anders gesagt: sie hat als eine der wenigen politischen Kräfte den Mut gehabt, das Europa-Dossier in die Hand zu nehmen, während die etablierten Parteien aus Angst vor der SVP das heisse Eisen nicht anfassen wollte. Es erstaunt daher wenig, dass Kräfte aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft Operation Libero unterstützen. Alles eine Frage von Nachfrage und Angebot und keine Hexerei, denn auch in der Politik spielt ein Markt.

  9. @Pascal: Bei Souveränität, Unabhängigkeit, Freiheit und direkter Demokratie geht es nicht um Nachfrage und Angebot, sondern um Sein oder Nicht-Sein (la Suisse n’existe pas).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.