Giorgio Behr hat eine Industriegruppe aufgebaut, Gesetze geschrieben und Schaffhausen im Handball an die Spitze geführt. Behr hat internationalen Hintergrund und Tätigkeitsbereich, doch gerade die Debatte zum Rahmenabkommen ginge zuletzt „praktisch nur in Richtung EU“, was ihn offenkundig stört und motiviert, nun aktiv gegen den Rahmenvertrag zu kämpfen.

Der aktuelle Bericht aus der Weltwoche von Beat Gygi über den modernen Zehnkämpfer, Giorgio Behr:

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Kommentare

  1. Moderner Zehnkämpfer
    Alle Hochachtung, was Giorgio Behr bisher gelernt, gelehrt und geleistet hat. Man liest und liest auf zwei Seiten – nur in einige Zeilen kann man suchend erkennen, was er und seine Mitmachenden gegen den Rahmenvertrag unternehmen möchten. Nach diesen zwei Seiten hat man das Gefühl, er werde in der nächsten Weltwoche-Ausgabe das Thema endgültig bearbeiten. Wenn nicht, bekommt man das Gefühl, er möchte sich seiner Leistung wegen hier nur sonnen. Und so eine Vermutung wäre doch schade!
    Es gäbe ja sehr viel gegen den Rahmenvertrag zu berichten. Aber absolut sicher ist doch, dass die EU und der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der Schweiz rein nichts zu suchen haben. Die verstossen doch total gegen die Schweizer-Verfassung. Und wenn Personen, Parteien, Richter und der Bundesrat dies nicht erkennen können oder wollen, müssen sie sich eigentlich strafbar machen. Denn zuerst müsste die Schweizer-Bevölkerung zu einer Verfassungsänderung in einer Volksabstimmung das Ja-Wort geben. Die Schweizer-EU-Fans wissen aber genau, dass die Ablehnung riesig gross wäre (wie schon in früheren Abstimmungen). Und so wird versucht, die strickte EU-Macht beiseite zu legen, um schleichend in die EU zu rutschen. Wären wir in der EU versklavt, würden die jetzt drei heftig diskutierten Themen vom EuGH sofort als nichtig erklärt werden. Auch die bilateralen Verträge würden sich unter diesen Umständen automatisch in Luft auflösen. Denn BILATERALheisst nun mal GEGENSEITIG. Und wenn einige noch den Mut oder das Unverständnis haben, man könne ja mit der EU locker verhandeln oder den Austritt fordern… Neiaberau…
    Nun kann man also hoffen, Giorgio Behr werde massiv gegen das Rahmabkommen gesamthaft vorgehen.

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